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Unternehmer Fischer fordert Innovationen für Klimaschutz

dpa/lsw Waldachtal. Unternehmer Klaus Fischer aus dem Nordschwarzwald vermisst in Deutschland den richtigen politischen Rahmen für Klimaschutz. Der beschlossene Preis für Kohlendioxid (CO2) bedeute „bürokratischen Mehraufwand ohne transparenten Nutzen“, kritisierte der Chef des Befestigungsspezialisten Fischerwerke. Zuvor war das Unternehmen am Freitagabend in Düsseldorf mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Großunternehmen ausgezeichnet worden. „Bestrafung in Form von weiteren Abgaben hilft nicht, vielmehr muss mit Bildung und neuen Perspektiven etwas dafür getan werden, dass wir den Standort Deutschland attraktiv halten.“

Der Unternehmer und Inhaber der Unternehmensgruppe fischer, Klaus Fischer. Foto: Henning Kaiser/dpa

Der Unternehmer und Inhaber der Unternehmensgruppe fischer, Klaus Fischer. Foto: Henning Kaiser/dpa

Unternehmen müssen nach Fischers Überzeugung nachhaltig wirtschaften wo immer das gehe. Sein Unternehmen spare etwa durch bessere Prozesse 33,6 Tonnen Plastikfolie im Jahr und verwende genutztes Öl nach Reinigung erneut. Die Fischerwerke mit Hauptsitz in Waldachtal (Kreis Freudenstadt) haben sich nach Angaben des 69-Jährigen zum Ziel gesetzt, in diesem Jahr die Energieeffizienz um sieben Prozent zu steigern, was in fast allen Werken gelungen sei. An allen Standorten werde Ökostrom eingesetzt, in Zukunft soll noch mehr Eigenenergie erzeugt werden.

Bei allen Bemühungen um Klimaschutz vermisst Fischer ausreichende Unterstützung der Politik. „Nirgends sind die Voraussetzungen für Unternehmen, besonders für den Mittelstand, auch nur annähernd so schlecht wie in Deutschland“, kritisierte er. Vor allem forderte Fischer Steuerentlastungen für den Mittelstand, damit Unternehmen international wettbewerbsfähig bleiben können.

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Erstellt:
23. November 2019, 11:06 Uhr

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