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VBE: Kluft zwischen Schülern könnte wachsen

dpa/lsw Stuttgart.

Gerhard Brand spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild

Gerhard Brand spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild

Der Verband Bildung und Erziehung befürchtet, dass die Schere zwischen guten und schlechten Schülern größer wird, wenn die Schulen auch nach den Ferien geschlossen bleiben. Nach einem fast dreiwöchigen Unterricht zu Hause sei deutlich geworden, dass leistungsstärkere Kinder sehr gut mit digitalen Bildungsformen zurechtkämen, sagte Verbandschef Gerhard Brand am Freitag. Diese Kinder bauten vermutlich keine Defizite auf. Leistungsschwächere Kinder täten sich aber mit der digitalen Lernumgebung deutlich schwerer. Aus der Distanz könnten die Lehrer ihnen nur schwer helfen. Deshalb könne der reguläre Unterricht nicht lange durch Digitalunterricht ersetzt werden. Der VBE sei froh, wenn man möglichst früh wieder in den regulären Unterricht einsteigen könne. Wegen des Coronavirus sind die Schulen seit dem 17. März geschlossen.

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Erstellt:
3. April 2020, 12:18 Uhr

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