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Verdi erhöht Druck im Tarifkonflikt der Unikliniken

dpa/lsw Stuttgart. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi erhöht den Druck im Tarifkonflikt für die 25 000 nicht-ärztlichen Beschäftigten der baden-württembergischen Unikliniken. Die Gewerkschaft ruft am Montag in Freiburg, Tübingen und Ulm und am Dienstag in Heidelberg zu ganztägigen Warnstreiks auf, wie Verdi-Verhandlungsführerin Irene Gölz am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Ziel sei ein Tarifabschluss, der alle Beschäftigten stärke. „Wir kämpfen dafür, dass der Kuchen groß genug für alle ist.“ Die dritte Verhandlungsrunde ist für 5. November angesetzt.

Das Logo von Verdi auf einem Kongress. Foto: Hendrik Schmidt/zb/dpa

Das Logo von Verdi auf einem Kongress. Foto: Hendrik Schmidt/zb/dpa

Gölz forderte die Arbeitgeber auf, ihr Angebot nachzubessern. Aus Sicht der Gewerkschaft bedeutet die bisherige Offerte für die Mehrheit der Beschäftigten Stagnation. Bei der letzten Verhandlungsrunde hatten die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt: Bei einer Laufzeit von drei Jahren sollten die Gehälter schrittweise um insgesamt fünf Prozent steigen. Pfleger und Pflegehelfer sollten zusätzliche Zulagen erhalten. Verdi verlangt acht Prozent mehr Geld und eine Tariflaufzeit von 18 Monaten.

Die Arbeitgeber waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Betroffen von den Tarifgesprächen sind in den vier
Häusern nicht nur Pfleger, sondern auch Techniker, Laboranten und Hausmeister. Die Ärzte an den Kliniken fallen unter den Tarifvertrag der Ärzte der Länder.

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Erstellt:
30. Oktober 2019, 12:21 Uhr

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