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Verdi erhöht Druck im Tarifkonflikt der Unikliniken

dpa/lsw Freiburg/Tübingen/Ulm. Die Gewerkschaft Verdi macht Druck. An drei der vier Unikliniken im Land wollen zahlreiche Pflegekräfte die Arbeit niederlegen. Operation müssen ausfallen.

Trillerpfeife mit Verdi-Logo und Button mit der Aufschrift „Streik“. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild

Trillerpfeife mit Verdi-Logo und Button mit der Aufschrift „Streik“. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi lässt im Tarifkonflikt für die 25 000 nicht-ärztlichen Beschäftigten der Unikliniken die Muskeln spielen. Heute ruft sie an den Häusern in Freiburg, Tübingen und Ulm zu ganztägigen Warnstreiks auf. Es werden mehrere Hundert Teilnehmer erwartet, wie Verdi-Verhandlungsführerin Irene Gölz mitteilte.

Die Notfallversorgung sei aber sichergestellt. Die Gewerkschaft erwartete unter anderem Absagen und Verschiebungen von geplanten Operationen und Untersuchungen. Gölz sagte: „Die Streikbereitschaft ist hoch.“

Sie forderte die Arbeitgeber auf, ihr Angebot nachzubessern. Diese bieten bei einer Laufzeit von drei Jahren einen schrittweisen Anstieg der Gehälter um insgesamt fünf Prozent an. Pfleger und Pflegehelfer sollten zusätzliche Zulagen erhalten. Verdi verlangt acht Prozent mehr Geld und eine Laufzeit von 18 Monaten. Die Tarifgespräche werden am Dienstag fortgesetzt.

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Erstellt:
4. November 2019, 01:16 Uhr

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