Verdi ruft Beschäftigte der Sparda-Banken zum Streik auf

dpa/lsw Stuttgart. Im Südwesten sollen an diesem Dienstag im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen alle 36 Standorte der Sparda-Banken bestreikt werden. Einen entsprechenden Aufruf startete die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi nach Angaben vom Montag. „Die Sparda-Bank hat 2020 trotz Corona deutliche Gewinne gemacht und bietet ihren Beschäftigten eine Nullrunde. Das ist keine Wertschätzung für die geleistete Arbeit“, sagte Frank Hawel, Verdi-Landesfachbereichsleiter Finanzdienstleistungen.

Eine Warnweste mit der Aufschrift „ver.di“. Foto: Tom Weller/dpa/Symbolbild

Eine Warnweste mit der Aufschrift „ver.di“. Foto: Tom Weller/dpa/Symbolbild

Verdi fordert 3,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 120 Euro. Außerdem soll es unter anderem 50 Euro mehr Ausbildungsvergütung geben und einen Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Die Arbeitgeberseite legte bislang kein Angebot vor. Nächster Verhandlungstermin ist am 14. Juli 2021 in Frankfurt.

In Baden-Württemberg sind den Angaben zufolge 700 Beschäftigte von den Tarifverhandlungen betroffen, bundesweit sind es etwa 5800. Die genossenschaftlich organisierten Geldinstitute der Sparda-Banken verhandeln getrennt von öffentlichen und privaten Banken.

© dpa-infocom, dpa:210705-99-265523/2

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Erstellt:
5. Juli 2021, 13:53 Uhr

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