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Vergleichsportalein der Kritik

Berlin (AFP). Deutschlands oberster Verbraucherschützer Klaus Müller fordert klare gesetzliche Vorgaben für Vergleichsportale wie Check 24 oder Verivox. „Vergleichsportale spiegeln dem Verbraucher nicht die Realität in ihrer Vielfalt und Breite wider“, erklärte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV). „Die Politik sollte einen Regulierungsrahmen schaffen mit verbindlichen und nachprüfbaren Vorgaben und Kriterien – insbesondere zu der Art, wie die Rankings ­erstellt und wie Angebote dort optisch dargestellt werden“, sagte Müller dem „Handelsblatt“. Angebote, die ganz oben stünden, seien oft nicht die besten und günstigsten, weil die Einträge dort häufig zu Werbezwecken platziert würden. Portalbetreiber sollten daher transparent machen müssen, „auf Basis welcher Kri­terien sie zu ihren jeweils angezeigten und vorgeschlagenen Vergleichsergebnissen kommen“, sagte Müller.

Kritisch sieht der Verbraucherschützer auch die Marktabdeckung mancher Portale. „Wenn es zum Beispiel um Kfz-Versicherungen geht, sollten auf den Portalen auch die marktrelevanten Angebote zu finden sein“, sagte Müller. „Ärgerlich ist, wenn Angebote wichtiger Anbieter nicht berücksichtigt werden, weil man sich nicht über Provisionen einigen konnte.“

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Erstellt:
11. Februar 2019, 03:04 Uhr

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