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Verkehrsminister unter Beschuss

dpa/lsw Stuttgart. Wegen Problemen auf regionalen Bahnstrecken im Land wächst die Kritik an Verkehrsminister Winfried Hermann. Nicht nur die Opposition macht ihn für die Misere verantwortlich.

Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen) gestikuliert. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen) gestikuliert. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Zugausfälle, Verspätungen, fehlende Sitzplätze - die Lage des Schienennahverkehrs im Land ist chaotisch. Die Opposition sieht die Schuld beim grünen Verkehrsminister Winfried Hermann. Auch beim Koalitionspartner CDU wächst die Kritik an ihm. „Wir erwarten von Verkehrsminister Hermann, dass er endlich handelt, statt permanent die Schuld von sich zu weisen“, teilten erst Anfang der Woche die CDU-Abgeordneten Claus Paal und Siegfried Lorek mit.

Hermann werden Fehler bei der Ausschreibung der Strecken vorgeworfen. Der Minister wiederum sieht die Verantwortung bei den Zugherstellern Bombardier und Stadler wegen zu spät gelieferter Fahrzeuge. Am Donnerstag steht Hermann und dessen Verkehrspolitik im Fokus einer Landtagsdebatte. Die AfD hat das Thema auf die Tagesordnung gesetzt mit dem Titel: „Baden-Württembergs Verkehrspolitik in Trümmern - Wann tritt der Verkehrsminister zurück?“ Interessant dürfte sein, wie weit die CDU mit der Kritik an Hermann im Plenum geht - und wie sehr das Thema den Koalitionsfrieden strapaziert.

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Erstellt:
6. Februar 2020, 01:37 Uhr

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