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Verkehrsminister von Straßenbahn Kehl-Straßburg begeistert

dpa/lsw Kehl. Verkehrsminister Winfried Herrmann hält die Straßenbahnverbindung zwischen Kehl und Straßburg für einen vorbildlichen Erfolg. Mit drei Millionen Fahrgästen im ersten Betriebsjahr 2017/18 sei bereits die Prognose für das Jahr 2020 von 2,5 Millionen übertroffen worden, teilte der Grünen-Politiker am Dienstag bei einem Besuch in Kehl mit. Seit der Verlängerung der Strecke bis zum Rathaus der badischen Stadt Ende 2018 sei die Nachfrage noch weiter gestiegen. „Die Bahn entlastet die Stadt vom Autoverkehr und schont das Klima.“ Insgesamt seien 108 Millionen Euro investiert worden.

Eine Frau geht über die Beatus-Rhenanus-Brücke, Kehl und Straßburg mit einer Straßenbahn verbindet. Foto: Patrick Seeger/Archivbild

Eine Frau geht über die Beatus-Rhenanus-Brücke, Kehl und Straßburg mit einer Straßenbahn verbindet. Foto: Patrick Seeger/Archivbild

Pendler und Besucher kämen mit der Straßenbahn ohne Stau ins französische Straßburg, betonte der Minister. Das sei ein attraktives Mobilitätsangebot, das auch für andere grenzüberschreitende Verbindungen Modellcharakter habe. Zwischen Rastatt und Hagenau sowie Breisach und Colmar sollen weitere deutsch-französische Schienenverbindungen über den Rhein hinweg wieder hergestellt werden, die seit dem Zweiten Weltkrieg unterbrochen sind. Das fördere die deutsch-französische Freundschaft und das Zusammenleben über Grenzen hinweg. „Und letztendlich stärkt es das gemeinsame Europa.“

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Erstellt:
27. August 2019, 16:52 Uhr

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