Tübingen

Verletzte Mitarbeiterin von Grünen-Politiker – wohl keine Straftat

Am Freitag wird eine Mitarbeiterin des Grünen-Landtagsabgeordneten Daniel Lede Abal verletzt im Tübinger Wahlkreisbüro gefunden. Jetzt gibt es neue Informationen zu den Hintergründen.

Die Polizei ermittelt noch zu dem Vorfall in Tübingen (Symbolbild).

© Wolfgang Maria Weber/IMAGO

Die Polizei ermittelt noch zu dem Vorfall in Tübingen (Symbolbild).

Von red/dpa/lsw

Nachdem eine Mitarbeiterin des Grünen-Landtagsabgeordneten Daniel Lede Abal in Tübingen mit Gesichtsverletzungen entdeckt worden ist, deuten erste Ermittlungen nicht auf eine Straftat hin. Vermutlich war die 45-Jährige gestürzt – wie genau, sei aber weiterhin unklar, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der Verdacht auf eine Straftat hatte sich jedoch nach gerichtsmedizinischen Untersuchungen nicht erhärtet. Die Mitarbeiterin wurde nach einer Nacht im Krankenhaus am Samstag entlassen.

Wie die Polizei berichtet hatte, war die 45-Jährige am Freitag benommen und mit Verletzungen im Gesicht im Tübinger Wahlkreisbüro gefunden worden. Außer ihr war demnach niemand in dem Büro, das sich im Dachgeschoss eines Ärzte- und Geschäftshauses befindet.

Die 45-Jährige erinnere sich nur noch daran, dass sie gegen halb 12 zur Tür gegangen war. Ob dort jemand war, stand nach wie vor nicht fest. Die Mitarbeiterin sei dann gestürzt und habe das Bewusstsein verloren. Rund eine Stunde später wurde sie von einer Frau, die ins Büro kam, gefunden. Sie wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen laufen noch, wie eine Polizeisprecherin sagte.

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Erstellt:
21. April 2024, 13:50 Uhr

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