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Versuchter Mord - Rentner soll Feuer gelegt haben

dpa/lsw Baden-Baden. Ein 75 Jahre alter Mann soll in Baden-Baden ein Wohnhaus angezündet haben und steht seit Montag wegen versuchten Mordes in sieben Fällen vor dem Landgericht. Zudem wird ihm nach Worten der Staatsanwaltschaft schwere Brandstiftung, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion sowie gefährliche Körperverletzung in zwei Fällen vorgeworfen. Den Angaben zufolge hatte der im gleichen Gebäude lebende Rentner im März in seiner Wohnung aus Holzteilen, Möbelstücken, Pappordnern und anderen Gegenständen mehrere Haufen errichtet und mit Benzin übergossen. Daneben deponierte er offene Benzinkanister und zündete das Ganze an.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa

Ziel war der Anklage zufolge, eine Anwältin der Hauseigentümerin zu töten, die sich für den Tattag bei dem 75-Jährigen angekündigt hatte. Bei dem Feuer waren mehrere Menschen verletzt worden. Eine der Wohnungen brannte komplett aus und mehrere weitere wurden schwer beschädigt. Der Angeklagte selbst war unversehrt geblieben. Für den Prozess sind weitere fünf Verhandlungstage vorgesehen. Ein Urteil wird am 5. Dezember erwartet.

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Erstellt:
21. Oktober 2019, 14:54 Uhr

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