Vertretungslehrer im Südwesten: Weitere 16,6 Millionen Euro

dpa/lsw Stuttgart. Das baden-württembergische Kultusministerium stellt weitere 16,6 Millionen Euro zur Verfügung, um während der Corona-Pandemie Präsenzunterricht zu ermöglichen. Anfang August hatten die Regierungspräsidien bereits 6 Millionen Euro für Verträge mit Vertretungslehrern erhalten. Wie das Ministerium am Mittwoch mitteilte, sollen noch in dieser Woche weitere 5,5 Millionen Euro verteilt werden, bis Ende des Schuljahres 2020/21 weitere 11,1 Millionen.

Baden-Württenbergs Kultusministerin Eisenmann (CDU). Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Baden-Württenbergs Kultusministerin Eisenmann (CDU). Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

„Vertretungslehrkräfte sind in der aktuellen Situation wichtiger denn je“, betonte Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) der Mitteilung zufolge. Rund sechs Prozent der Lehrkräfte im Südwesten haben ein ärztliches Attest, das sie vom Präsenzunterricht befreit, heißt es in der Mitteilung. Diese Lehrer seien nicht etwa frei gestellt, sondern müssten Fernunterricht anbieten und Kollegen etwa durch Unterrichtsvorbereitungen oder Übernahme von Korrekturen unterstützen.

Schon vor der Corona-Krise standen im Landeshaushalt 63,4 Millionen Euro für Vertretungslehrkräfte zur Verfügung. Derzeit sind noch Sommerferien in Baden-Württemberg. Ab dem Schulbeginn am 14. September sollen die Schülerinnen und Schüler nach regulärem Stundenplan unterrichtet werden.

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Erstellt:
2. September 2020, 17:55 Uhr

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