VfB e.V. schreibt 2019 rote Zahlen: Streit mit IT-Firma

dpa/lsw Stuttgart. Im Streit um die abgebrochene Mitgliederversammlung will der VfB Stuttgart seine finanziellen Ansprüche trotz der Insolvenz der verklagten IT-Firma durchsetzen. Der eingetragene Verein hat für 2019 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 892 000 Euro zu verzeichnen, wie Präsident Claus Vogt am Mittwoch in einer Video-Botschaft mitteilte.

Flaggen mit dem Logo des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart wehen auf dem Trainingsgelände im Wind. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archiv

Flaggen mit dem Logo des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart wehen auf dem Trainingsgelände im Wind. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archiv

„Wirtschaftlich hat uns die Durchführung von zwei Mitgliederversammlungen in einem Jahr hart getroffen“, sagte der 51-Jährige. „Deshalb wollen wir unsere finanziellen Ansprüche gegen den damaligen Technik-Dienstleister, der für das Abstimmungsverfahren zuständig und verantwortlich war, auch trotz dessen Insolvenz rechtlich versuchen durchzusetzen.“

Die Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten vor knapp eineinhalb Jahren war wegen technischer Probleme abgebrochen worden. Die Mitglieder hatten sich nicht in das WLAN des Stadions einloggen und daher nicht an den vorgesehenen Abstimmungen teilnehmen können. Anschließend führte der heutige Fußball-Bundesligist im Dezember 2019 eine weitere Mitgliederversammlung durch, auf der Vogt zum Nachfolger des zurückgetretenen Wolfgang Dietrich gewählt wurde.

Auch für dieses Jahr kündigte Vogt den Mitgliedern wirtschaftliche Rückschläge an: „Es werden für uns alle die Folgen und die Auswirkungen der Pandemie spürbar sein und bleiben.“

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Erstellt:
25. November 2020, 13:20 Uhr

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