VfB Friedrichshafen träumt nach Coup

Von sid

Berlin - Nach dem Sturm der Berliner Festung konnten die Volleyballer des VfB Friedrichshafen ihren Coup kaum fassen. Ein „bisschen unerwartet“ sei der dramatische 3:2-Erfolg im ersten Spiel der Finalserie gegen die BR Volleys ja schon, räumte Routinier Marcus Böhme ein. Der VfB fügte dem Titelverteidiger Heimniederlage Nummer eins in dieser Saison zu – und landete einen ersten Treffer im Kampf um den Meistertitel.

„Der Glaube an unsere Möglichkeiten ist da, und den hatten wir auch heute“, sagte VfB-Trainer Mark Lebedew nach der beeindruckenden Leistung des Teams in der Max-Schmeling-Halle. Das hatte sich selbst von einem 1:2-Satzrückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen; mit einem donnernden Schmetterball zum Abschluss sorgte Michal Superlak für Jubel bei den Häflern.

„In einer Play-off-Serie sind die Heimspiele die Pflicht und Auswärtssiege die Kür“, haderte Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand: „Friedrichshafen hat jetzt die Kür erreicht.“ Viel Zeit bleibt aber nicht, bereits an diesem Mittwoch (19 Uhr) wartet am Bodensee Spiel zwei der Best-of-five-Serie. „Das Spiel wird vielleicht doppelt so wichtig“, mahnte VfB-Coach Lebedew. Der Titelverteidiger habe den Druck – und der VfB „eine sehr gute Chance, einen riesigen Schritt in Richtung Meisterschaft zu machen“. Drei Siege sind dazu nötig.

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Erstellt:
16. April 2024, 22:16 Uhr
Aktualisiert:
17. April 2024, 21:49 Uhr

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