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VfB-Neuzugang Karazor spricht über Druck, Pfiffe und Zweifel

dpa/lsw Stuttgart. Neuzugang Atakan Karazor hat offen über Selbstzweifel gesprochen nach seinem Start beim Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart. „Ich hatte mal nen kurzes Gespräch mit Mario (Gomez), das war nach dem zweiten Spieltag. Da habe ich auch gesagt: Mario, ich brauche ein bisschen Hilfe, ich mach' mir da zu viel Kopf“, berichtete der 23-Jährige am Dienstag. „Dann kommt ein Mario und sagt: Du gehörst hier hin.“ Das habe ihm geholfen.

Atakan Karazor vom VfB Stuttgart reagiert während des Spiels. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Atakan Karazor vom VfB Stuttgart reagiert während des Spiels. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Die Wucht und den Druck eines so großen Clubs habe er in seiner Karriere noch nicht erlebt, erzählte Karazor vor dem Duell mit seinem Ex-Verein Holstein Kiel am kommenden Sonntag (13.30 Uhr/Sky). „Erster Spieltag, ich geh' ins Stadion rein und denke mir: Alter, was ist hier los?“ Zum Auftakt beim 2:1 gegen Hannover 96 habe er zum ersten mal gespürt, was es bedeute, von den Rufen der Fans angetrieben und beflügelt zu werden.

Aber auch negative Reaktionen sind neu für den aus dem Ruhrgebiet stammenden defensiven Mittelfeldspieler. Er sei vor der Niederlage gegen Tabellenschlusslicht Wehen Wiesbaden nie zuvor ausgepfiffen worden. „Das ist das erste Mal für einen Spieler wie mich, dass sowas passiert“, meinte er zu der Kritik in der Halbzeitpause.

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Erstellt:
15. Oktober 2019, 16:00 Uhr

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