VfB-Sportdirektor: „Realität ist zwischen Platz 18 und 13“

dpa/lsw Stuttgart. Sportdirektor Sven Mislintat vom VfB Stuttgart dämpft nach dem gelungenen Saisonstart des Aufsteigers in der Fußball-Bundesliga die Erwartungen. „Wir sind in der TV-Tabelle 16.“, sagte Mislintat im SWR-Podcast „Steil!“. „In Zeiten, in denen Zuschauer kaum Einnahmen generieren, in denen Sponsorings wegbrechen oder geringer werden, ist die TV-Einnahme ein ganz wichtiger Faktor. Wenn wir die Bundesliga in drei Gruppen einteilen, sind wir in der dritten. Heißt, wir landen irgendwo zwischen Platz 18 und 13. Das ist unsere Realität und die 13 dann unsere 1 in den letzten Sechs.“

Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat vor dem Spiel. Foto: Marijan Murat/dpa

Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat vor dem Spiel. Foto: Marijan Murat/dpa

Mit vier Punkten aus den ersten drei Spielen liegt der VfB aktuell auf dem achten Rang. Auch langfristig „in die zweite Gruppe zu kommen, geht vielleicht schneller, wenn man erfolgreich arbeitet, richtige Entscheidungen trifft und in einem zweiten oder dritten Bundesliga-Jahr, das wir noch gar nicht erreicht haben, keinen Rückschritt erfährt“, erklärte Mislintat. „Aber in die Top 6 zu kommen, darfst du zeitlich eigentlich gar nicht beschreiben.“

Mit dem bisherigen Weg sei Mislintat, der im Mai 2019 in Stuttgart anheuerte, „unheimlich zufrieden“, sagte er. „Wir haben gesagt, dass wir drei Jahre brauchen, um dem Kader eine richtige Struktur zu geben und Werte zu schaffen. Wir haben jetzt zwei Sommertransferperioden hinter uns. Wir sehen uns schon ein Jahr weiter als man das zu Beginn am Reißbrett entworfen hat“, sagte der 47-Jährige. „Aber das heißt nichts, wenn die Ergebnisse nicht stimmen.“

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Erstellt:
13. Oktober 2020, 19:11 Uhr

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