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„Extreme Vorfreude“: VfB startet optimistisch

dpa/lsw Stuttgart. Der VfB Stuttgart startet mit Vorfreude in die Vorbereitung auf die neue Saison. Mit den bisherigen Neuzugängen zeigt sich der Sportchef äußerst zufrieden. Dennoch bleiben nicht nur wegen der langen Transferperiode ein paar Fragezeichen.

Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild

Es war diesmal ungewöhnlich leise beim Trainingsauftakt des VfB Stuttgart. Während trotz des Abstiegs vor gut einem Jahr noch rund 4500 Fans die Schwaben beim ersten Mannschaftstraining empfingen, mussten wegen der Corona-Pandemie an diesem Montag die Zuschauer fehlen. Dennoch blickt der VfB nach dem Aufstieg zuversichtlich auf die nächste Saison in der Fußball-Bundesliga. „Extreme Vorfreude und Optimismus“ verspüre er, sagte Trainer Pellegrino Matarazzo.

Wenn es nach Sven Mislintat geht, könnte es schon bald losgehen. Der gut gebräunte Sportdirektor zeigte sich beim Trainingsauftakt zufrieden mit den Neuzugängen, viel muss aus seiner Sicht nicht mehr passieren. „Wenn wir es uns aussuchen dürften, können wir heute aufhören. Dann hätten wir uns gut verstärkt“, sagte der 47-Jährige am Rande des Trainingsplatzes. Neben ihm nahmen erstmals die Verteidiger Waldemar Anton und Konstantinos Mavropanos am Mannschaftstraining der Schwaben teil, auch Rückkehrer Erik Thommy war dabei. Und sogar der wechselwillige Nicolas Gonzalez trainierte mit dem Team.

Der Klassenerhalt bleibt laut Mislintat das klare Ziel der Stuttgarter. Ob der argentinische Nationalspieler Gonzalez ab September mithelfen wird, es zu erreichen, bleibt dagegen offen. „Fakt ist: Ein Angebot ist nicht da“, sagte der Sportchef. „Fakt ist aber auch: Wir müssen nicht verkaufen.“ Und so lange sich kein Club beim VfB meldet, plant Trainer Matarazzo mit dem Angreifer. „Ich gehe davon aus, dass er bleibt. Wenn sich da irgendetwas verändert, wird sich das zeigen“, sagte der US-Amerikaner.

Etwas mehr als eineinhalb Monate bleiben dem 42-Jährigen, um sich und seine Mannschaft auf die Bundesliga vorzubereiten. Am 18. September beginnt die neue Saison, die auch für Matarazzo eine Premiere wird: Denn der ehemalige Assistent von Julian Nagelsmann hat im Oberhaus noch kein Spiel als Cheftrainer geleitet. Um sich optimal auf die neuen Anforderungen eine Klasse höher vorbereiten zu können, haben die Schwaben auch das Team um Matarazzo erweitert. Neben dem neuen Athletikcoach Oliver Bartlett waren beim ersten Mannschaftstraining auch die neuen Co-Trainer Peter Perchtold und Michael Kammermeyer dabei.

Am kommenden Samstag (11.00 Uhr) wird der VfB gegen den Zweitligisten SV Sandhausen sein erstes Testspiel bestreiten. Vom 22. bis 28. August steht das Trainingslager in Kitzbühel an. Ob der aktuelle Kader dann noch so groß ist wie jetzt, ist eher unwahrscheinlich. „Sicherlich werden wir noch Fluktuation im Kader haben“, sagte Mislintat. Inklusive der drei Torhüter um Stammkeeper Gregor Kobel hatte Matarazzo 29 Spieler auf dem Platz versammelt. Marc Oliver Kempf, Maxime Awoudja und Tanguy Coulibaly fehlten angeschlagen. Ob Kempf Kapitän bleibt, steht noch nicht fest. „Das wird sich herauskristallisieren in der Vorbereitung“, sagte Mislintat.

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Erstellt:
3. August 2020, 02:57 Uhr

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