VfB Stuttgart und SC Freiburg kritisieren Super-League-Pläne

dpa Stuttgart/Freiburg. Die Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart und SC Freiburg sehen die Pläne einiger Topclubs zur Gründung einer europäischen Super League äußerst kritisch. „Die Einführung einer sogenannten Super League ist die egoistische Idee von ein paar wenigen, dem Sport völlig entrückten Clubs“, teilte Freiburgs Vorstand am Montag mit. Auch der VfB kritisierte das Vorhaben. „Wer glaubt, bei der Suche nach weltweiten Wachstumsmöglichkeiten auf die Akzeptanz der europäischen Fußballfans verzichten zu können, begibt sich auf einen Irrweg“, hieß es in einer Mitteilung.

Ein Fußball fliegt ins Netz. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Symbolbild

Ein Fußball fliegt ins Netz. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Symbolbild

Schon Teile der kurz zuvor von der Europäischen Fußball-Union UEFA beschlossenen Reform der Champions League seien „Schritte in die falsche Richtung“, kritisierte Freiburgs Vorstand. „Das derzeit vorhandene finanzielle Ungleichgewicht wird dadurch weiter verstärkt. Alleine die unmittelbare sportliche Qualifikation in den nationalen Ligen sollte über die Teilnahme an den Wettbewerben entscheiden.“

In der Nacht zu Montag hatten zwölf europäische Spitzenclubs angekündigt, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine europäische Superliga gründen zu wollen. Deutsche Vereine gehören nicht dazu.

© dpa-infocom, dpa:210419-99-266326/2

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Erstellt:
19. April 2021, 16:22 Uhr

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