VfB will keinen Gonzalez-Ersatz verpflichten

dpa Stuttgart. Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart plant nach der Verletzung seines argentinischen Nationalstürmers Nicolas Gonzalez vorerst nicht, externen Ersatz zu holen. „Es ist bitter, dass fast alle, die gerade ausfallen, Offensivspieler sind. Wir sehen trotzdem keine Notwendigkeit, aktiv zu werden und nachzuverpflichten“, sagte Sportdirektor Sven Mislintat der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. „Dies wäre überdies wirtschaftlich sehr unvernünftig und unterschätzte die Qualität unserer Gruppe.“

Nicolas Gonzales vom VfB Stuttgart spielt auf dem Platz. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Nicolas Gonzales vom VfB Stuttgart spielt auf dem Platz. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Gonzalez hatte im letzten Testspiel gegen Racing Strasbourg (4:2) am Samstag einen Bündelriss in der Hüftmuskulatur erlitten. Neben dem 22-Jährigen fehlen dem VfB aktuell auch die Offensivkräfte Erik Thommy (Ellbogenbruch), Mateo Klimowicz (muskuläre Probleme), Philipp Förster (Probleme am Wadenbein), Roberto Massimo und Lilian Egloff (beide Sprunggelenksverletzung).

„Genau für diese Phasen haben wir die noch gesunden Jungs wie Borna Sosa, Tanguy Coulibaly und Darko Churlinov, die allesamt Flügel oder Wingbacks spielen können, und Hamadi Al Ghaddioui und Sasa Kalajdzic für das Zentrum“, sagte Mislintat. Zudem erwarte er, „dass die meisten der Verletzten innerhalb der nächsten vier Wochen zurückkommen“. Massimo und Klimowicz „eventuell schon gegen Freiburg“, dem ersten Liga-Gegner der Stuttgarter am 19. September.

Verteidiger Pablo Maffeo wurde derweil für eine Saison und mit anschließender Kaufoption an Spaniens Erstliga-Aufsteiger SD Huesca verliehen. Vergangene Spielzeit hatte der VfB den 23-Jährigen bereits an den FC Girona ausgeliehen. Weil der den Aufstieg in die Primera Division verpasste, verfiel aber seine Kaufpflicht für Maffeo.

Zum Artikel

Erstellt:
8. September 2020, 14:02 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!