Viele Brände in der Silvesternacht
Die Feuerwehren im Rems-Murr-Kreis mussten in der Nacht 49-mal ausrücken.
Was von der Silvesternacht übrig bleibt, zeigt sich unter anderem in Strümpfelbach. Foto: privat
Rems-Murr. In der Silvesternacht hat es im Rems-Murr-Kreis 117 Einsätze für die Rettungskräfte gegeben, etwas weniger als im Vorjahr (133). Wie der DRK-Kreisverband mitteilt, waren 68 Einsätze für die Notfallrettung (Vorjahr: 77) und 49 Einsätze für die Feuerwehren (Vorjahr: 56). Der Rettungsdienst hatte 42 Einsätze (Vorjahr: 38), ein Notarzt rückte zusätzlich sieben Mal aus (Vorjahr: 11). Ein Krankentransportwagen war 19 Mal im Einsatz (Vorjahr: 28).
„Zu Beginn der Nacht handelte es sich überwiegend um normale Einsätze wie Kreislaufprobleme oder Atemnot. Ab Mitternacht stieg die Zahl der Einsätze aufgrund von alkoholbedingten Vorfällen und Verbrennungen“, berichtet das DRK über die letzten Stunden des Jahres 2025. Es sei eine „lebhafte“ Nacht gewesen.
Feuerwehren rücken zu 49 Bränden aus
Besonders auch für die Feuerwehren im Kreis: 49 Einsätze gab es, meist Hecken- oder Mülleimerbrände, außerdem lösten Brandmeldeanlagen Alarm aus. Das schnelle Eingreifen verhinderte eine weitere Ausbreitung. „Bei einem Schuppenbrand konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus dank des raschen Einsatzes der Freiwilligen Feuerwehren Weißach im Tal und Auenwald verhindert werden“, teilt die DRK-Leitstelle mit. Laut Polizei, die zu 31 Bränden dazu gerufen wurde, beläuft sich der Gesamtschaden der Silvesternacht auf rund 144 650 Euro.
„Für die Silvesterunterstützung hatten wir die stolze Zahl von zehn Fahrzeugen, die wir dem Rettungsdienst in der heißen Phase zusätzlich zur Verfügung stellen konnten“, teilt die Kreisbereitschaftsleitung des DRK Rems-Murr mit. Zwei Fahrzeuge standen in Backnang und Rudersberg, jeweils eines in Kernen, Plüderhausen, Spiegelberg, Waiblingen, Weinstadt und Winnenden. Die Einsatzzeit begann am Mittwoch um 20 Uhr und endete am Donnerstagmorgen um 3 Uhr. dob
