Sturmtief „Elli“

Viele Schulen bleiben im Norden geschlossen

Hamburg, Bremen und Teile von Niedersachsen sind betroffen. Die zuständigen Behörden versichern, dass es Notbetreuungen oder Distanzunterricht gibt.

Viele Schulen bleiben im Norden geschlossen.

© Christian Charisius/dpa/Christian Charisius

Viele Schulen bleiben im Norden geschlossen.

Von red/dpa

Wegen des Winterwetters mit Glättegefahr bleiben am Freitag in den Stadtstaaten Hamburg und Bremen sowie in Teilen Niedersachsens die Schulen geschlossen. Nach Angaben der zuständigen Behörden gibt es aber Notbetreuung und teilweise Distanzunterricht. 

Hunderttausende Schulkinder sind davon betroffen. In Hamburg gibt es rund 273.000 Schülerinnen und Schüler. In Bremen waren es zum Start des Schuljahres im August 2025 nach Angaben der Bildungsbehörde rund 81.000 Schüler.

Notbetreuung in Hamburg und Bremen

In Hamburg bat Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack in einem Schreiben an alle Schulen, alle Kinder und Jugendlichen bis zur sechsten Klasse mit Unterrichtsmaterialien auszustatten oder einen möglichen Onlineunterricht vorzubereiten. Außerdem müsse sichergestellt sein, dass es eine Ganztagsnotbetreuung gebe. Geplante Prüfungen müssten abgesagt werden. Das gelte auch für die Jugendlichen der Klassen 7 bis 13. Für sie solle ein digitales Unterrichtsangebot gemacht werden. 

Auch in Bremen soll es am Freitag Distanzunterricht geben. Die Schulen in Bremen und Bremerhaven stellen demnach aber eine Notbetreuung sicher, wie das Bildungsressort mitteilte. Die Schülerbeförderung finde aus Sicherheitsgründen nicht statt. 

Niedersachsen: Behörden vor Ort entscheiden

Auch in zahlreichen niedersächsischen Landkreisen und Städten fällt der Unterricht in den Schulen aus, teilweise war dies bereits am Donnerstag der Fall. Vor allem der Nordwesten des Bundeslandes ist betroffen. Die Entscheidung treffen die jeweiligen Behörden vor Ort. Laut Kultusministerium geschieht dies meist am Vorabend oder am frühen Morgen des jeweiligen Schultages, um die aktuelle Wetterlage zu berücksichtigen. Eine Vorgabe des Landes, bis wann die Schulen und Kommunen die Entscheidung mitteilen sollen, gibt es nicht.

Meteorologen sagen für den Norden teils heftige Schneefälle voraus. Schneeverwehungen seien möglich. Am Freitag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit viel Neuschnee, mancherorts werden rund 15 Zentimeter erwartet. Wegen des Schnees und Schneeverwehungen wird mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet.

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Erstellt:
8. Januar 2026, 11:54 Uhr

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