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Vier Geburten und eine Adoption bei Totenkopfaffen

dpa/lsw Stuttgart. Vierfacher Nachwuchs und eine Adoption bei den Totenkopfaffen in Stuttgart: Die vier kleinen Äffchen sind zwischen Ende April und Mitte Mai in der Wilhelma auf die Welt gekommen, wie der zoologisch-botanische Garten am Donnerstag mitteilte. Eine der vier Mütter sei allerdings nicht bekannt - Affendame „Lissi“ säuge dafür neben ihrem eigenen Neugeborenen auch ein Findelkind.

Bei den Totenkopfäffchen der Wilhelma in Stuttgart gab es vierfachen Nachwuchs. Foto: Harald Knitter/Stuttgarter Wilhelma/dpa/Archivbild

Bei den Totenkopfäffchen der Wilhelma in Stuttgart gab es vierfachen Nachwuchs. Foto: Harald Knitter/Stuttgarter Wilhelma/dpa/Archivbild

„Ein anderes Weibchen muss ihr Kleines direkt nach der Geburt an Lissi übergeben haben“, hieß es in der Mitteilung. Es sei üblich, dass andere Weibchen zur Entlastung einer neuen Mutter deren Jungtier herumtragen, erklärte Kuratorin Marianne Holtkötter der Mitteilung zufolge. Allerdings kehrten die Jungen zum Trinken üblicherweise immer zur Mutter zurück.

Obwohl Lissi gleich zwei Sprösslinge stillt, entwickeln sich beide Jungtiere laut Zoo gut. Inzwischen seien sie schon etwa halb so groß wie die ausgewachsenen Affen. Ihr Geschlecht wird man nach Angaben eines Sprechers erst in einigen Wochen feststellen können. Insgesamt leben in der Wilhelma neben den Jungtieren 16 weibliche Totenkopfäffchen und ein Männchen.

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Erstellt:
9. Juli 2020, 13:09 Uhr

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