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Volksbegehren für Artenschutz vor dem Start

dpa/lsw Stuttgart. Bienenfreunde und Naturschützer wollen ab Dienstag im ganzen Land Hunderttausende Unterschriften für mehr Artenschutz sammeln. Innerhalb der nächsten Monate muss jeder zehnte Wahlberechtigte unterschreiben - das sind etwa 770 000 Menschen. Das wird nach Worten der Initiatoren kein einfaches Unterfangen. „Das Volksbegehren ist kein Selbstläufer“, sagte Initiator und Berufsimker Tobias Miltenberger am Montag in Stuttgart. „Wir brauchen Unterstützer, wenn wir das Artensterben stoppen wollen.“

Eine Mitarbeiterin von proBiene hält das Schreiben des Innenministeriums von Baden-Württembergs in der Hand. Foto: Linda Vogt/Archivbild

Eine Mitarbeiterin von proBiene hält das Schreiben des Innenministeriums von Baden-Württembergs in der Hand. Foto: Linda Vogt/Archivbild

Zum ersten Mal dürfen die Bürger im Land damit über einen Gesetzentwurf entscheiden. Der Anteil der Flächen, auf denen Pestizide genutzt werden, soll nach dem Volksbegehren bis 2025 halbiert werden. In Naturschutzgebieten sollen sie verboten werden. Die ökologische Landwirtschaft soll zudem bis 2035 auf 50 Prozent ausgebaut werden. Unterschreiben genug Menschen, ist der Landtag am Zug. Wenn die Abgeordneten dem Entwurf nicht unverändert zustimmen, kommt es zur Volksabstimmung.

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Erstellt:
23. September 2019, 11:44 Uhr

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