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Volkswagen nimmt wegen Corona Prognose zurück

dpa Wolfsburg. Unsichere Aussichten: Nach deutlichen Einbußen im ersten Quartal verabschiedet sich der Autobauer VW von seinen Erwartungen an das Geschäftsjahr 2020.

Autos warten vor dem VW-Werk in Emden auf die Verschiffung. Foto: Tobias Bruns/dpa

Autos warten vor dem VW-Werk in Emden auf die Verschiffung. Foto: Tobias Bruns/dpa

Der Volkswagen-Konzern hat im ersten Quartal wegen der Coronavirus-Pandemie deutliche Einbußen hinnehmen müssen und streicht seine Jahresprognose.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen geht der Vorstand derzeit davon aus, dass die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2020 nicht mehr erreicht werden können, wie es vom Dax-Konzern hieß. Im ersten Quartal ging der Umsatz nach vorläufigen Zahlen von 60 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 55 Milliarden Euro zurück.

Das operative Ergebnis sackte auch wegen Turbulenzen bei Rohstoffpreisen und auf den Kapitalmärkten auf 0,9 Milliarden Euro ab. Vor einem Jahr hatte es noch bei 3,9 Milliarden Euro gelegen. Zu dem Ergebnis unterm Strich machte das Unternehmen zunächst keine Angaben.

Finanzvorstand Frank Witter hatte bereits im Zuge des Produktionsstopps infolge der Corona-Krise angedeutet, dass das Ergebnis deutlich unter Druck geraten würde. Der Konzern habe bereits zahlreiche Gegenmaßnahmen ergriffen, um die Kosten zu senken, hieß es. Daneben habe die Sicherung der Liquidität höchste Priorität, die im Automobilbereich zuletzt bei 17,8 Milliarden Euro lag. Derzeit will der Konzern auch in Europa und Nordamerika die Produktion mit erhöhten Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter wieder stufenweise hochfahren.

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Erstellt:
16. April 2020, 13:46 Uhr

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