Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Von der Leyen: 110 Millionen Euro Investitionen in Bruchsal

dpa/lsw Bruchsal. Die Bundeswehr investiert massiv in ihre ABC-Abwehrkräfte. Am Standort des ABC-Abwehrbataillons 750 „Baden“ in Bruchsal sollen in den kommenden Jahren 110 Millionen Euro unter anderem für Unterkünfte ausgegeben werden, sagte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bei einem Besuch in der Kaserne am Mittwoch. In den vergangenen Jahren seien dort bereits 33 Millionen Euro investiert worden.

Ursula von der Leyen (CDU) streichelt beim Besuch des ABC-Abwehrbataillons 750 den Hund "Ernst von der Bundeswehr". Foto: Fabian Sommer

Ursula von der Leyen (CDU) streichelt beim Besuch des ABC-Abwehrbataillons 750 den Hund "Ernst von der Bundeswehr". Foto: Fabian Sommer

Das ABC-Abwehrbataillon 750 ist einer von zwei Verbänden der Bundeswehr, die auf die Aufklärung und Abwehr von atomaren, biologischen und chemischen Gefahren spezialisiert sind.

„Das ist ein einzigartiger Verband. Davon konnte ich mich heute selber überzeugen“, sagte sie, nachdem Soldaten ihre Fähigkeiten, etwa bei der Analyse von Kampfstoffen und bei der Dekontaminierung vorgeführt hatten, dem Entfernen von gefährlichen Verunreinigungen. Der Verband sei wegen seiner Expertise bei großen Einsätzen sehr gefragt, zum Beispiel im nächsten Jahr in Afghanistan, zurzeit auch im Irak und in Mali. „Das sind Spezialisten, die überall gesucht werden“, sagte die Ministerin.

Von der Leyen verwies darauf, dass die Bundeswehr nach vielen Jahren des Schrumpfens seit 2015 umgesteuert habe: „Weil die internationale Sicherheitslage sich dramatisch verändert hat.“ Sie erinnerte an die Annektierung der Krim durch Russland, an den Krieg in der Ostukraine sowie an die Terrormiliz IS in Syrien und dem Irak.

Am Ende ihres Rundgangs traf die Ministerin auf einen besonders jungen und verspielten Mitarbeiter der Truppe: Ein anderthalbjähriger belgischer Schäferhund aus Bundeswehrzüchtung, der zum Spürhund ausgebildet werden soll. Das Tier ließ sich gerne streicheln und inspirierte sie zu ihrem nächsten Besuchsziel: Nach Ulmen in Rheinland-Pfalz werde es gehen, rief sie einem Mitarbeiter zu. Dort unterhält die Bundeswehr ihre Schule für Diensthunde.

Zum Artikel

Erstellt:
22. Mai 2019, 17:05 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!

Baden-Württemberg

FCN „richtig schlecht“: Schweizer Frey soll im Sturm helfen

dpa/lby Sandhausen/Nürnberg. Das war nix. Der 1. FC Nürnberg kassiert in Sandhausen bereits seine zweite Niederlage in der 2. Bundesliga. Der Auftritt in den... mehr...