Stuttgarter Kickers

Vorfälle beim Finale – WFV leitet Sportgerichtsverfahren ein

Die Stuttgarter Kickers haben eine ausführliche Stellungnahme zu den Vorkommnissen rund um das WFV-Pokal-Finale abgegeben. Nun äußert sich der Verband.

Auch das Abbrennen von Pyrotechnik ist Gegenstand des Verfahrens.

© IMAGO/Sportfoto Rudel

Auch das Abbrennen von Pyrotechnik ist Gegenstand des Verfahrens.

Von Jürgen Frey

Nun hat sich auch der Württembergische Fußball-Verband (WFV) zu den Vorfällen rund um das WFV-Pokal-Finale am Pfingstmontag zwischen den Stuttgarter Kickers und der SG Sonnenhof Großaspach (1:4) geäußert. Hier die Meldung im Wortlaut:

„Das DB Regio-wfv-Pokalfinale war leider von Vorfällen im Stadion und nach Spielende überschattet, die wir sehr bedauern.

• Wir haben ein Sportgerichtsverfahren eingeleitet und werden den Betroffenen Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Gegenstand des Verfahrens sind das Abbrennen von Pyrotechnik, das Betreten des Innenraums durch Anhänger und die dadurch notwendige Spielunterbrechung sowie der Angriff auf einen Spieler der SG Sonnenhof Großaspach nach Spielende.

• Wir versuchen die Täter zu ermitteln, dies gemeinsam mit der Polizei und den Stuttgarter Kickers, die ihre Unterstützung zugesagt haben.

• Soweit es gelingt, einzelne Täter zu ermitteln, kann dies auch Stadionverbote nach sich ziehen, und zwar sowohl für den wfv-Pokal als auch für die Regionalliga Südwest.

• Einige der Vorgänge dürften auch strafrechtlich relevant sein, insoweit ist die Staatsanwaltschaft Stuttgart zuständig. Soweit es sich um Antragsdelikte handelt, werden wir als Hausrechtsinhaber die entsprechenden Strafanträge stellen.“

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Erstellt:
26. Mai 2026, 14:16 Uhr
Aktualisiert:
26. Mai 2026, 14:41 Uhr

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