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Wagner wird nach China-Wechsel Geldmeister

Ex-Nationalstürmer soll angeblich 15 Millionen Euro netto kassieren

München /DPA - Mit dem Abschied von Sandro Wagner nach China hat der FC Bayern München in seinem Kader Platz für den eingeleiteten Umbruch geschaffen. Nach nur einem Jahr verlässt der unzufriedene Ersatz von Robert Lewandowski den Rekordmeister und schließt sich für zwei Jahre Tianjin Teda von Trainer Uli Stielike an. Im schicken Sakko mit Einstecktuch posierte Wagner an der Seite des früheren Fußballnationalspielers auf einem Foto für seinen neuen Verein.

Zu Fragen nach einer kolportierten Ablöse von fünf Millionen Euro und einem üppigen Gehalt (angeblich 15 Millionen Euro netto bis Ende 2020) wollte sich der chinesische Erstligist nicht äußern: „Wir können ihnen dazu nichts sagen.“

Wagner war vor einem Jahr für rund zwölf Millionen Euro Ablöse von 1899 Hoffenheim mit großen Ambitionen in seine Geburtsstadt zurückgekehrt. Nach zwölf Monaten stellte sich aber immer mehr heraus, dass die Bayern keine große Verwendung für den achtmaligen Nationalspieler haben. „Sandro kam auf uns zu und hat um Freigabe aus seinem Vertrag gebeten. Er hat ein sehr attraktives Angebot aus China vorliegen, und wir haben daher seinem Wunsch entsprochen“, sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Wagner selbst sagte der „Bild“-Zeitung: „Mein Plan war natürlich, länger in München zu bleiben und meine Karriere hier zu beenden. Ich liebe diesen Verein. Aber die Dinge haben sich leider anders entwickelt, das musste ich akzeptieren.“ Wagner wird mit Familie und Freunden den Sprung nach China wagen. „Ich werde niemals ein böses Wort über diesen Verein verlieren, sondern wünsche dem FC Bayern und den Fans nur das Beste“, sagte er.

Mit Wagner geben die Münchner zwar den einzigen klassischen Ersatz für Topstürmer Lewandowski ab. An das Niveau des ohnehin nicht verletzungsanfälligen Polen reicht der 31-Jährige aber nicht heran. Ganz vorne können die Bayern Lewandowski durch Thomas Müller oder Serge Gnabry ersetzen. Wagner versucht nun also sein Glück in der Metropole, rund eine Autostunde von Peking entfernt.

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Erstellt:
31. Januar 2019, 03:14 Uhr

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