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Waldgipfel: Hauk hält staatliche Millionenhilfe für Signal

dpa/lsw Berlin. Das geplante Millionenpaket für das Aufforsten des deutschen Waldes ist nach Ansicht des baden-württembergischen Forstministers Peter Hauk (CDU) „ein gutes Signal“. Er widersprach allerdings der Forderung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), die Wälder von Monokulturen zu „stabilen Klimawäldern“ umbauen möchte. Hauk entgegnete: „Wir brauchen eine Anpassung der Wälder an den Klimawandel und keinen Paradigmenwechsel. Wir brauchen eine intensive, nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holznutzung.“

Der baden-württembergische Forstminister Peter Hauk (CDU). Foto: Patrick Seeger/Archivbild

Der baden-württembergische Forstminister Peter Hauk (CDU). Foto: Patrick Seeger/Archivbild

Nach dem Willen von Bundesagrarministerin Julia Klöckner sollen die deutschen Wälder nach schweren Schäden durch Trockenheit und Käfer mit Millionenhilfen aufgeforstet und besser gegen den Klimawandel gewappnet werden. Die CDU-Ministerin stellte bei einem „Nationalen Waldgipfel“ am Mittwoch zusätzliche Mittel von Bund und Ländern von bis zu 800 Millionen Euro in den kommenden vier Jahren in Aussicht. 180 000 Hektar geschädigte Fläche - mehr als 250 000 Fußballfelder - seien wieder zu bepflanzen. Umweltschützer mahnten eine „ökologische Waldwende“ an. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) forderte 11 000 zusätzliche Forstkräfte.

Hintergrund sind Zerstörungen durch Stürme, Borkenkäfer und die extreme Dürre von 2018. Auch in diesem Jahr ist es vielerorts zu trocken gewesen. Daher sollen große Aufforstungen mit Millionen Bäumen angegangen werden.

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Erstellt:
25. September 2019, 17:47 Uhr

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