Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Waldschäden in Baden-Württemberg nehmen deutlich zu

dpa/lsw Stuttgart. Die Schäden im deutschen Wald haben auch in Baden-Württemberg deutlich zugenommen - allerdings fallen sie etwas glimpflicher aus, als zunächst gedacht. Nach Zahlen aus dem Landwirtschaftsministeriums in Stuttgart fielen in diesem Jahr bisher rund fünf Millionen Kubikmeter Schadholz an, wie Landesforstpräsident Max Reger am Montag berichtete. Im Jahr davor waren es rund vier Millionen Kubikmeter gewesen.

Der Rest eines abgeknickten Baums steht in einem Wald. Foto: Jan Woitas/zb/dpa

Der Rest eines abgeknickten Baums steht in einem Wald. Foto: Jan Woitas/zb/dpa

In einer Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums an die Grünen vom Oktober, aus der die „Rheinische Post“ zitiert hatte, war noch von 6,3 Millionen Kubikmetern Schadholz im Südwesten die Rede gewesen. Diese Zahlen würden jedoch auch bis Jahresende nicht erreicht werden, meinte Reger. Für Entwarnung gebe es aber überhaupt keinen Anlass, im Gegenteil. „Wir verzeichnen eine deutliche Verschlechterung. Die Schäden sind in manchen Regionen brachial.“

Seinen Worten zufolge sind auch die finanziellen Einbußen für die Waldwirtschaft erheblich. Die Waldbesitzer hätten einen Mehraufwand von rund fünf Euro pro Festmeter, um das geschädigte Holz einzuschlagen.

Bereits der Ende Oktober vorgestellte Waldzustandsbericht 2019 hatte Baden-Württembergs Wäldern große Schäden durch extreme Hitze und Dürre des Vorjahres sowie den Baumschädling Borkenkäfer bescheinigt. Im Rahmen eines millionenschweren Notfallplans will das Land mehr Geld für Klimaforschung oder auch den Schutz vor Borkenkäfern ausgeben.

Zum Artikel

Erstellt:
25. November 2019, 17:19 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Lesen Sie jetzt!