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Warmer Februar und weit und breit kein Schnee

Auch im Februar lässt sich der Winter kaum blicken, stattdessen gab es milde Temperaturen und viel Regen

Der diesjährige Winter gehört zu den wärmsten der vergangenen 60 Jahre, das macht sich auch im Februar bemerkbar: Milde Temperaturen und so gut wie kein Schneefall sorgen dafür, dass das Bild vom weißen Winterwunderland mit Schneemännern und Schlittenfahrten zumindest in den hiesigen Höhenlagen in weite Ferne rückt.

Von Schnee auch im Biotop zwischen Spinnerei Adolff und Backnang-Sachsenweiler keine Spur. Foto: A. Becher

© Alexander Becher

Von Schnee auch im Biotop zwischen Spinnerei Adolff und Backnang-Sachsenweiler keine Spur. Foto: A. Becher

Von Kristin Doberer

GROSSERLACH. Für Schneeballschlachten, Schlittenfahren und Schlittschuhlaufen sah es in diesem Winter schlecht aus. Die typischen winterlichen Aktivitäten mussten auch im Februar zurückstecken, denn wie schon der Rest des bisherigen Winters ist auch er in diesem Jahr überwiegend schneefrei geblieben und schließt sich damit einem bis dahin ungewöhnlich milden Winter an. Mit einer Temperatur von durchschnittlich 4,8 Grad Celsius über dem langjährigen Mittelwert ist es auch kein Wunder, dass es in den niedrigeren Lagen keinen Schnee gab. Das Thermometer stieg am 16. Februar auf angenehme 17 Grad Celsius und sogar am kältesten Tag des Monats sank die Temperatur nur auf zwei Grad Celsius unter null. Und obwohl es zumindest an der Wetterstation in Großerlach an acht Tagen Schnee, Schneeregen und Graupel gegeben hat, blieb eine Schneedecke nur an wenigen Tagen liegen. Am meisten Schnee gab es übrigens am 28. Februar, hier blieben für kurze Zeit sogar etwa elf Zentimeter liegen. Grund für das warme Wetter ist laut Deutschem Wetterdienst, dass es viele Westwetterlagen mit einer Polarfrontzone im Norden gibt. Das bedeutet, dass auch die Tiefdruckgebiete weit im Norden bleiben. Dadurch käme besonders viel Warmluft nach Deutschland, was sich durch die milden Temperaturen, aber auch durch viel Regen ausdrücke.

Während die Zahl der Sonnenstunden im Februar exakt im Durchschnitt lag, hat es ungewöhnlich viel geregnet. Denn auch wenn es für die weißen Flocken zu warm war, kam so einiges an Wasser vom Himmel. Mehr als doppelt so viel Niederschlag wie in vorherigen Jahren hat der Deutsche Wetterdienst verzeichnet.

Auch im März bleiben die Temperaturen mild

Schnee ist im Februar also kaum gefallen, die Bäume dafür aber umso mehr. Denn Sturm Sabine hat in ganz Deutschland für einiges Aufsehen gesorgt. Zwar hat auch der Sturm keinen Schnee mitgebracht, dafür aber die Gemeinden mit umgestürzten Bäumen, abgedeckten Dächern und vielen umgefallenen Mülltonnen auf Trab gehalten.

Dass nun im März der große Schnee kommt, ist unwahrscheinlich, die Temperaturen werden sich auch in den nächsten Wochen etwa zwischen 6 und 16 Grad Celsius bewegen. In der ersten Märzwoche kann man noch mit regelmäßigen Regenschauern rechnen, zur Mitte des Monats soll es wieder wärmer werden und weniger Niederschlag geben.

Warmer Februar und weit und breit kein Schnee

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Erstellt:
5. März 2020, 06:00 Uhr

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