Warmer, trockener September im Südwesten

dpa/lsw Stuttgart. Die vorläufige Monatsbilanz des Deutschen Wetterdienstes lässt erkennen: Der September war spätsommerlich warm und trocken. Erst gegen Ende des Monats wurde der Herbst für die Menschen in Baden-Württemberg spürbar.

Der September in Baden-Württemberg ist ungewöhnlich warm und trocken gewesen. Entlang des Rheins wurden 18 Sommertage registriert, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner vorläufigen Monatsbilanz am Dienstag mitteilte. Rund 205 Stunden lang schien die Sonne im Südwesten, das vieljährige Mittel beträgt im Gegensatz dazu nur 166 Stunden. Die Durchschnittstemperatur betrug 15,1 Grad Celsius und lag damit 1,8 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode (13,3 Grad). Auch war es zu trocken im Land: Nur 50 Liter registrierten die Meteorologen pro Quadratmeter. Einzig der Schwarzwald stach mit 100 Litern pro Quadratmeter heraus. Dort wurde es ab 1000 Metern zudem kurzzeitig winterlich.

Am Ende des Monat sanken die Temperaturen. In Meßstetten (Zollernalbkreis) wurden am 28. September minus zwei Grad Celsius gemessen, das war die bundesweit tiefste Temperatur.

Der Mittwoch in Baden-Württemberg wird bewölkt, vereinzelt sei etwas Regen möglich. Im Tagesverlauf soll von Süden her immer mehr die Sonne scheinen. Die Temperaturen liegen zwischen 14 Grad im Schwarzwald sowie auf der Ostalb und bis zu 21 Grad im Breisgau.

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Erstellt:
29. September 2020, 16:22 Uhr

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