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Warnstreiks im Einzelhandel gehen weiter

dpa/lsw Stuttgart. Beim Shoppen an diesem Samstag müssen sich die Baden-Württemberger auf Warnstreiks im Einzelhandel einstellen. Vor der dritten Verhandlungsrunde am Mittwoch seien rund 800 Beschäftigte dazu aufgerufen, ihre Arbeit ganztägig niederzulegen, sagte Wolfgang Krüger von der Gewerkschaft Verdi am Samstag. Betroffen seien Unternehmen im Raum Mannheim-Heidelberg, Stuttgart, Heilbronn, Pforzheim und in der Region Fils-Neckar-Alb. Es könne sein, dass beispielsweise Kassen nicht besetzt seien. Zu Schließungen von Geschäften wird es aber nach seinen Angaben nicht kommen.

Eine Streikweste mit der Aufschrift „Warnstreik“ und dem Logo von Verdi. Foto: Stefan Sauer/Archivbild

Eine Streikweste mit der Aufschrift „Warnstreik“ und dem Logo von Verdi. Foto: Stefan Sauer/Archivbild

Betroffen seien etwa Galeria Kaufhof, Kaufland, Ikea, H&M, COS, Sprit, Zara, Primark und Obi. Verdi fordert für die landesweit rund 490 000 Beschäftigten im Einzelhandel unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber haben bislang 1,5 Prozent im ersten und noch einmal 1 Prozent im zweiten Jahr geboten. Die Verhandlungen gehen am Mittwoch (12.6.) in Korntal-Münchingen (Landkreis Ludwigsburg) weiter. Verdi-Verhandlungsführer Bernhard Franke sagte: „Die Arbeitgeber bieten bisher weniger als die zu erwartende Preissteigerung.“ Weitere Arbeitsniederlegungen seien zu erwarten.

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Erstellt:
8. Juni 2019, 10:20 Uhr

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