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Wechsel an der Spitze des Bahnunternehmens Go-Ahead

dpa/lsw Stuttgart/Berlin. Nach teils massiven Problemen auf den Strecken im Südwesten bekommt das Bahnunternehmen Go-Ahead eine neue Führungsspitze in Deutschland. Stefan Krispin legt seinen Posten in der Geschäftsführung zum 12. Juni nieder und gibt auch die Führung der beiden Betriebsgesellschaften in Baden-Württemberg und Bayern auf, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Ein Zug des Bahnunternehmens Go-Ahead am Stuttgarter Hauptbahnhof. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild

Ein Zug des Bahnunternehmens Go-Ahead am Stuttgarter Hauptbahnhof. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild

An der Seite des bisherigen zweiten Geschäftsführers Charles Hodgson wird künftig Elodie Brian, die Finanzchefin der britischen Go-Ahead Group, das Deutschlandgeschäft verantworten. Go-Ahead betreibt seit einem Jahr mehrere Bahnstrecken in Baden-Württemberg und vom kommenden Jahr an auch in Bayern. Das operative Geschäft dort wird weiter von den jeweiligen Leitern gesteuert.

„Sowohl die Zuverlässigkeit unseres Schienenverkehrs als auch die betriebswirtschaftliche Leistung der Unternehmen entsprechen nicht den Erwartungen“, sagte eine Sprecherin auf Nachfrage. „Nun geht es darum, die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen.“

Zuletzt hatte es vor allem Ärger um die Frankenbahn gegeben, weil der Zugverkehr nach der Übernahme durch Go-Ahead dort nicht verlässlich lief. Das Verkehrsministerium hatte deshalb angekündigt, eine Interimslösung mit einem anderen Betreiber zu suchen. Go-Ahead betonte, man strebe an, die Frankenbahn weiterhin mit Unterstützung durch andere Anbieter selbst zu fahren.

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Erstellt:
8. Juni 2020, 14:20 Uhr

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