Festnahme durch Interpol

Wegen möglichem Anschlagsplan auf Papst Franziskus: Mann verhaftet

Sollte Papst Franziskus bei seinem Besuch in Triest erschossen werden? Seit über einem Jahr ermittelt die Polizei wegen möglicher Anschlagspläne.

Der Papst hatte in Triest im Nordosten Italiens einen Gottesdienst unter freiem Himmel gefeiert. (Archivbild)

© IMAGO/ZUMA Press/IMAGO/Gabriele Crozzoli

Der Papst hatte in Triest im Nordosten Italiens einen Gottesdienst unter freiem Himmel gefeiert. (Archivbild)

Von red/kna

Ein türkischer Staatsbürger ist wegen möglicher Anschlagspläne auf Papst Franziskus verhaftet worden. Das berichtet die Zeitung „Corriere della Sera“ (Freitag) und beruft sich auf eine Recherche von „Il Piccolo“. Demnach befindet sich der 46-Jährige nach seiner Festnahme durch Interpol in den Niederlanden nun in einem Gefängnis in Triest.

Dort war kurz vor Papst Franziskus’ Besuch im Juli 2024 ein Koffer mit einer Handschusswaffe und Munition gefunden worden. Der Mann soll damit in Verbindung stehen und der mutmaßliche Anschlag von einer mit dem IS verbundenen türkischen Organisation geplant worden sein.

Italienische Polizei prüft Anschlagspläne

Am Tag nach dem ungeklärten Vorfall hatte der Papst auf dem Hauptplatz der Hafenstadt Triest im Nordosten Italiens einen Gottesdienst unter freiem Himmel gefeiert. Zur Fortbewegung benutzte er ein offenes Elektromobil. Wenig später wurde bekannt, dass die italienische Polizei wegen möglicher Anschlagspläne ermittelt.

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Erstellt:
29. August 2025, 13:18 Uhr

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