Weniger Wahllokale in Backnang

Wegen der Pandemie rechnet die Verwaltung mit mehr Briefwählern.

Eine Frau wirft ihren Wahlzettel in die Urne des Wahllokals Schickhardt-Realschule in Backnang. Archivfoto: A. Becher

© Pressefotografie Alexander Becher

Eine Frau wirft ihren Wahlzettel in die Urne des Wahllokals Schickhardt-Realschule in Backnang. Archivfoto: A. Becher

BACKNANG (kf). 2021 wird ein Superwahljahr: Im März wählen die Baden-Württemberger einen neuen Landtag, voraussichtlich im September wird der Bundestag neu gewählt, in Backnang könnte auch noch eine Oberbürgermeisterwahl hinzukommen, falls Amtsinhaber Frank Nopper Ende November in Stuttgart gewählt wird. Aufgrund der Coronapandemie rechnet man im Backnanger Rathaus bei diesen Wahlen mit einem deutlich höheren Anteil an Briefwählern. Der war in den vergangenen Jahren ohnehin stetig gestiegen – von 18,3 Prozent bei der Landtagswahl 2016 auf 24,4 Prozent bei der Europawahl 2019. Die Stadt reagiert darauf nun mit einer Änderung der Wahlbezirke: Statt bisher acht soll es künftig zwölf Briefwahlbezirke geben, im Gegenzug wird dafür die Zahl der Urnenwahlbezirke von 31 auf 24 reduziert. Unter anderem fallen Wahllokale im Gymnasium in der Taus, in der Grundschule Maubach und im Pflegestift am Langenbach in Waldrems weg. Die maximale Zahl von 1800 Wählern pro Stimmbezirk werde durch die Zusammenlegung aber nicht überschritten, sodass eine zügige Auszählung trotzdem gewährleistet sei, teilt das städtische Hauptamt mit.

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19. November 2020, 11:30 Uhr

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