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Wer hindert, muss zahlen

Polizei stellt viele Verstöße gegen Pflicht zur Rettungsgasse fest

Stuttgart /LSW - Bei Kontrollen zur Bildung von Rettungsgassen hat die Polizei im Südwesten zahlreiche Verstöße festgestellt. Zwischen Oktober 2017 und November 2018 sei die Zahl der Beanstandungen auf mehr als 1500 Anzeigen gestiegen, teilte das Innenministerium in Stuttgart mit. Rund 150 dieser Verstöße seien mit einer sogenannten Dashcam dokumentiert worden, das sind kleine Videokameras auf dem Armaturenbrett oder an der Windschutzscheibe.

Derzeit laufe ein Pilotversuch zu diesem Thema bei den Polizeipräsidien Ludwigsburg und Freiburg. Mitte Februar hatte das Innenministerium eine Infokampagne zur Bildung der Gasse für Rettungsfahrzeuge gestartet. Autofahrer sind schon bei stockendem Verkehr verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden. Sie muss immer zwischen dem äußersten linken und dem rechts daneben liegenden Fahrstreifen entstehen.

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) zog eine weitgehend positive Bilanz der verstärkten Kontrollen. „Das Thema ist uns wichtig, und so werden wir auch im Jahr 2019 ein Auge darauf haben, denn bei schweren Unfällen zählt jede Sekunde.“ Er forderte Autofahrer auf, eine Rettungsgasse zu bilden. Unfallopfer und Retter dankten es ihnen.

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Erstellt:
27. Dezember 2018, 03:14 Uhr

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