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Widmann-Mauz: Mit Flüchtlingspolitik-Kritikern debattieren

dpa Friedrichshafen. Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), hat in der Migrations- und Flüchtlingspolitik zu einer breiteren gesellschaftlichen Debatte auch mit Kritikern aufgerufen. Man dürfe nicht so tun, als könne man diese Debatte in einem „luftleeren Raum“ führen. „Es gibt einen Großteil der Bevölkerung in Deutschland - und ich bin mit dem in meiner Arbeit immer wieder konfrontiert - die sagen: "Ich will keine Zuwanderung, ich will mich nicht verändern, ich will mich nicht auseinandersetzen müssen!"“, sagte die Staatsministerin im Bundeskanzleramt am Donnerstag beim Kongress Bodensee Business Forum der „Schwäbischen Zeitung“ in Friedrichshafen.

Annette Widmann-Mauz (CDU), Staatsministerin für Integration. Foto: Michael Kappeler/dpa

Annette Widmann-Mauz (CDU), Staatsministerin für Integration. Foto: Michael Kappeler/dpa

Diese Einstellung sei zwar nicht richtig - noch schlimmer sei aber, dass Debatten und Diskussionen über die Migrations- und Flüchtlingspolitik „sehenden Auges“ nicht geführt würden. Im Ergebnis könne diese Herangehensweise dazu führen, dass man Mehrheitsverhältnisse bekomme, „in denen man Ende nicht mehr ohne eine AfD regieren kann“. Widmann-Mauz sagte zu diesem Szenario: „Das wäre schrecklich!“

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Erstellt:
10. Oktober 2019, 15:34 Uhr

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