Nachtcafé am 20.02.2026
Wie weit gehen wir für die Liebe?
Liebe kann beflügeln – aber auch blind machen. Im SWR-„Nachtcafé“ geht es diesmal um Menschen, die für ihre Gefühle alles riskiert haben und um die Frage, wann Liebe zur Belastung wird.
© SWR/Bettina Müller
Moderator Michael Steinbrecher präsentiert das "Nachtcafé".
Von Katrin Jokic
Thema der Sendung: Wie weit gehen wir für die Liebe?
Bis ans Ende der Welt? Oder keinen Schritt weiter? Liebe kann Grenzen sprengen und Hindernisse überwinden. Gefühle sind manchmal stärker als jede Vernunft – sie lassen Menschen Opfer bringen, mutige Entscheidungen treffen und scheinbar Unmögliches möglich machen. Doch manchmal bleibt man auch zu lange, erträgt zu viel und hält an einer Beziehung fest, obwohl sie längst schadet.
Das „Nachtcafé“ greift diese Spannungen auf: Wie viel Kompromiss ist Liebe – und wann verliert man sich selbst? Die Gäste erzählen von großen romantischen Entscheidungen, schmerzhaften Erfahrungen und dem Versuch, nach Krisen wieder Halt zu finden.
Die Sendung läuft am Freitag, 20. Februar 2026, um 22 Uhr im SWR. Wiederholt wird das „Nachtcafé“ am Samstag, 21. Februar 2026, um 10.20 Uhr im hr, am Samstag, 21. Februar 2026, um 11 Uhr im SWR sowie am Sonntag, 22. Februar 2026, um 6 Uhr im SR.
Die Gäste des Abends
- Doris und Josef Lehmann, trafen sich 60 Jahre nach ihrer Teenagerliebe wieder
- Mary-Ann Müller-Pirzkall, heiratete ihren gewalttätigen Partner
- Sapna Keller, die Inderin kam für ihre große Liebe Peter nach Deutschland
- Lena Jensen und Lukas, stemmen als Paar die Traumafolgen durch Missbrauch
- Jutta Reinke, ließ sich auf Wunsch ihres Partners auf eine offene Beziehung ein
- Diana Boettcher, Paartherapeutin und Psychologin
Was ist das Nachtcafé?
Das „Nachtcafé“ ist eine Talkshow im SWR, in der Moderator Michael Steinbrecher mit Gästen über gesellschaftliche und persönliche Themen spricht. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Schlagzeilen oder Prominenz, sondern Lebensgeschichten, Erfahrungen und unterschiedliche Perspektiven.
Jede Ausgabe widmet sich einem klaren Oberthema – etwa Familie, Einsamkeit, Konflikte oder Beziehungen. Menschen, die selbst betroffen sind, erzählen offen über ihr Leben. Ergänzt wird die Runde häufig durch Experten, die Entwicklungen einordnen und Hintergründe erklären.
