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Wild Wings hoffen auf Hilfe der Politik

dpa/lsw Villingen-Schwenningen. Der Sportliche Leiter der Schwenninger Wild Wings, Christof Kreutzer, hofft in der Coronavirus-Krise auch auf die Hilfe der Politik. „Das ist ein schwieriges Unterfangen, aber letztendlich ist der Sport auch ein großer Wirtschaftszweig. Auch darauf müsste die Regierung ein Auge haben, es nutzt ja nichts, wenn Sportarten sterben“, sagte der 52-Jährige am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Ich denke, das müsste die Liga geschlossen angehen. Eventuell sogar mit anderen Sportligen zusammen.“

Ein Puck liegt vor einem Schläger im Spiel auf dem Eis. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Ein Puck liegt vor einem Schläger im Spiel auf dem Eis. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Die Wild Wings, die die Vorrunde vor dem Saisonabbruch als Letzter beendet hatten, haben wie alle anderen 13 Clubs der Deutschen Eishockey Liga bis Sonntag fristgerecht ihre Lizenzunterlagen eingereicht. Ob das notwendige Einverständnis der Spieler zum Gehaltsverzicht vorliegt, wollte Kreutzer allerdings nicht sagen.

Eine neue Lizenzbedingung ist, dass die Spieler auf 25 Prozent ihres Gehaltes verzichten. Dieser Anteil soll von einer garantierten in eine variable Zahlung umgewandelt werden. „Die Bedingung wird gemacht, damit die Liga auch in dem Sinne weiter bestehen bleibt, so wie sie ist“, sagte Kreutzer. Auch er sei zum Gehaltsverzicht bereit. „Wir sitzen alle in einem Boot“, sagte Kreutzer. „Wir können es nicht bei einem Angestellten so, beim anderen so machen.“

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Erstellt:
26. Mai 2020, 07:16 Uhr

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