Bauernproteste

Wird am Dienstag auch gestreikt?

Die Proteste der Landwirte führen landesweit zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Geht es morgen so weiter?

Auch morgen kann es vereinzelt zu Aktionen kommen.

© Positiv Berlin / shutterstock.com

Auch morgen kann es vereinzelt zu Aktionen kommen.

Von Lukas Böhl

Streiken die Bauern auch am Dienstag?

Die Protestwoche der Landwirte dauert vom 08. bis zum 15. Januar. Für Dienstag, den 09. Januar, sind zwar ebenfalls vereinzelte Aktionen geplant. Es ist aber nicht damit zu rechnen, dass es zu derart großen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen wird wie am heutigen Montag. Der Deutsche Bauernverband hat für den Dienstag zum Beispiel keine offiziellen Demonstrationen geplant. Auch viele der Landesbauernverbände haben für Dienstag keine offiziellen Aktionen angekündigt. Vereinzelt wird es jedoch zu Kundgebungen, Mahnfeuern, Sternenfahrten und auch Blockaden kommen. Eine Liste mit Links zu den Webseiten der Landesbauernverbände mit weiteren Informationen zu den geplanten Aktionen während der Protestwoche finden Sie hier. Davon abgesehen sind spontane Aktionen im Laufe des Dienstags nicht auszuschließen. Informieren Sie sich am besten bei Ihren lokalen und regionalen Radiosendern über die aktuelle Verkehrslage, bevor Sie morgen losfahren.

Bahnstreik beginnt Dienstagabend

Die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) hat ebenfalls einen dreitägigen Streik angekündigt, der den Bahnverkehr stark beeinträchtigen wird. Der Güterverkehr soll bereits ab Dienstag, dem 8. Januar, um 18 Uhr bestreikt werden. Der Personenverkehr soll ab der Nacht zum Mittwoch, dem 10. Januar, um 2 Uhr bis zum Freitag, dem 12. Januar, um 18 Uhr, bestreikt werden​​​​. Reisende sollten unnötige Fahrten vermeiden und geplante Reisen verschieben. Tickets für den betroffenen Zeitraum bleiben gültig und können zu einem späteren Zeitpunkt ohne Zugbindung genutzt werden, auch mit geänderter Route. Sitzplatzreservierungen können kostenlos storniert werden. Aus Sonderkulanz können Reisende ihre Fahrt zudem auf den 8. oder 9. Januar vorverlegen.

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Erstellt:
8. Januar 2024, 11:32 Uhr

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