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Wirtschaftsministerium bekräftigt Interessen bei CureVac

dpa Berlin. Das Bundeswirtschaftsministerium hat die grundsätzliche Bedeutung eines freien Zugangs zu einem möglichen Impfstoff gegen das Coronavirus bekräftigt. „Die Bundesregierung hat ein hohes Interesse, dass wir Wirkstoffe und Impfstoffe in Deutschland und Europa produzieren“, sagte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums am Montag in Berlin. Auf die Frage, ob es aus der US-Regierung Versuche gegeben hat, die an einem Corona-Impfstoff arbeitende Tübinger Firma CureVac zu übernehmen, sagte sie vor der Bundespressekonferenz: „Das kann ich Ihnen so nicht sagen. Es gibt einen Austausch innerhalb der Bundesregierung und auch mit dem Unternehmen.“

Ein Labormantel mit dem Logo des biopharmazeutischen Unternehmens CureVac ist zu sehen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Ein Labormantel mit dem Logo des biopharmazeutischen Unternehmens CureVac ist zu sehen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Die „Welt am Sonntag“ hatte berichtet, US-Präsident Donald Trump versuche, deutsche Wissenschaftler des Unternehmens mit hohen finanziellen Zuwendungen nach Amerika zu locken oder das Medikament exklusiv für sein Land zu sichern. Mehrere Politiker hatten am Wochenende erkennen lassen, dass ihnen ein solcher US-Versuch bekannt ist und dies kritisiert. Aus der Unternehmensführung gab es zuletzt Ablehnung gegen die US-Begehrlichkeiten. „In dem jetzigen Fall von CureVac gab es eine ganz klare Aussage der Unternehmensleitung, und die haben wir begrüßt, denn Impfstoffproduktion, die vorangetrieben werden muss, muss für alle verfügbar gemacht werden“, sagte die Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums.

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Erstellt:
16. März 2020, 13:34 Uhr

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