Nachtcafé am 13.03.2026

Wo ist mein Platz im Alter?

Im SWR-„Nachtcafé“ dreht sich diesmal alles um die Frage, wo Menschen ihren Platz im Alter finden. Gäste berichten von persönlichen Erfahrungen zwischen Pflege, Freiheit und neuen Wohnformen.

Michael Steinbrecher, Moderator des "Nachtcafé".

© SWR/Bettina Müller

Michael Steinbrecher, Moderator des "Nachtcafé".

Von Katrin Jokic

Thema der Sendung: Wo ist mein Platz im Alter?

Viele Menschen stellen sich irgendwann die Frage, wo und wie sie im Alter leben möchten. Für manche ist der Ruhestand die Chance, noch einmal neue Wege zu gehen – etwa durch Reisen oder ein Leben an einem neuen Ort. Andere beschäftigen sich eher mit praktischen Fragen: Gibt es einen bezahlbaren Platz im Pflegeheim oder Möglichkeiten, möglichst lange selbstständig zu leben?

Doch das Alter bringt nicht nur Pläne, sondern oft auch unerwartete Wendungen. Manche Lebensentwürfe lassen sich später nicht mehr verwirklichen, während andere Möglichkeiten entstehen. Auch moderne Technologien könnten künftig dazu beitragen, dass Seniorinnen und Senioren länger sicher und selbstbestimmt leben können.

Die Sendung läuft am Freitag, 13. März 2026, um 22 Uhr im SWR. Weitere Ausstrahlungen folgen am Samstag, 14. März 2026, um 10:05 Uhr im hr sowie um 11 Uhr erneut im SWR. Eine weitere Wiederholung zeigt der SR am Sonntag, 15. März 2026, um 6 Uhr.

Die Gäste des Abends

  • Hella Janson, verlor ihren Mann Horst Janson und das geliebte gemeinsame Zuhause
  • Bernhard Waldschmidt, wollte nie ins Heim und lebt nun doch dort
  • Gina Wildeshaus, begibt sich im Wohnmobil auf Reisen durch die Welt
  • Jeanette Acht-Prause, zog zurück ins Kinderzimmer, um ihre Mutter zu pflegen
  • Petra Seiter und Jürgen Loga, gestalten ihren Alterswohnsitz mit Hightech
  • Prof. Frank Oswald, Psychologe und Alternswissenschaftler

Was ist das Nachtcafé?

Das „Nachtcafé“ gehört zu den bekanntesten Talksendungen im Südwesten Deutschlands. In der Sendung diskutieren Gäste aus unterschiedlichen Lebensbereichen über persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Themen.

Im Mittelpunkt stehen dabei oft individuelle Lebensgeschichten. Die Gäste erzählen offen von ihren Erfahrungen, während Moderator und Publikum gemeinsam versuchen, Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen.

Die Gesprächsrunde im SWR setzt dabei auf eine Mischung aus persönlichen Schicksalen, fachlicher Einordnung und gesellschaftlicher Debatte. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, in der unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen und komplexe Themen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden.

Zum Artikel

Erstellt:
13. März 2026, 09:56 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen