Wohlfahrtsverband: Finanzierung von Suchtberatung sichern

dpa/lsw Stuttgart. Der Paritätische Wohlfahrtsverband in Baden-Württemberg hat die kostendeckende Finanzierung von Suchtberatungsstellen landesweit gefordert. Das Angebot sei für viele betroffene Menschen überlebenswichtig und verhindere, in Krisensituationen wieder rückfällig zu werden, teilte die Vorstandsvorsitzende Ursel Wolfgramm am Montag in Stuttgart mit.

Eine ungeöffnete Flasche Schnaps steht am Abend neben einem leeren Glas. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Eine ungeöffnete Flasche Schnaps steht am Abend neben einem leeren Glas. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

„Suchtberatung hilft und ist für suchtgefährdete und abhängigkeitskranke Menschen unverzichtbar“, so Wolfgramm. Suchtberatungsstellen brauchten eine verlässliche, gesicherte Finanzierung. Sie dürften nicht länger als freiwillige Leistung der Daseinsvorsorge gelten und jeweils abhängig von der Finanzlage der Kommunen sein. Zuvor hatte nach Angaben des Verbands bereits der Landesverband für Prävention und Rehabilitation (bwlv) gefordert, die Finanzierung der Suchtberatungsstellen im Land durch kommunale Zuschüsse dauerhaft zu sichern.

© dpa-infocom, dpa:211108-99-916338/3

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Erstellt:
8. November 2021, 17:03 Uhr

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