Wohnungsnot im Rems-Murr-Kreis wächst
Eine Studie zeigt deutliche Defizite – betroffen sind vor allem junge Menschen und künftige Rentner
Der Wohnungsmarkt im Rems-Murr-Kreis bleibt angespannt – und das in einem Ausmaß, das der neue „Soziale Wohn-Monitor“ des Pestel-Instituts deutlich macht. Selbst wenn ein Großteil der Langzeitleerstände genutzt würde, bliebe ein spürbares Wohnungsdefizit. Besonders hart trifft es laut Studie junge Menschen und Ältere. Viele Auszubildende wohnen weiterhin bei den Eltern, häufig mangels bezahlbarer Alternativen. Gleichzeitig droht vielen Babyboomern im Ruhestand Wohnarmut, weil niedrige Renten und steigende Mieten kaum zusammenpassen. Mieterbund und IG Bau sehen den Kern des Problems im Mangel an günstigem Wohnraum. Zwar investiert der Landkreis seit Jahren in den sozialen Wohnungsbau, doch der Bedarf ist längst nicht gedeckt. Welche Folgen das hat, welche Gruppen besonders unter Druck stehen und welche Lösungen diskutiert werden, lesen Sie in der ausführlichen Version, die morgen erscheint.
