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Zahl der Beschäftigten bei Porsche wächst weiter

dpa/lsw Stuttgart. Vor dem Start seines ersten Elektromodells Taycan will der Autobauer Porsche in den kommenden Monaten noch rund 500 neue Mitarbeiter einstellen. Bislang seien etwa 1000 der angekündigten 1500 neuen Arbeitsplätze besetzt worden, hieß es am Freitag in Stuttgart. Hohen Bedarf gebe es vor allem noch bei „Engpassqualifikationen“, also Fachleuten, an denen es derzeit ohnehin mangele - zum Beispiel in der Elektronik-Instandhaltung oder der Anlagensteuerung.

Der Porsche Schriftzug ist an der Fassade eines Gebäudes des Automobilherstellers zu sehen. Foto: Christoph Schmidt/Archivbild

Der Porsche Schriftzug ist an der Fassade eines Gebäudes des Automobilherstellers zu sehen. Foto: Christoph Schmidt/Archivbild

Porsche baut die Taycan-Produktion am Stammsitz im Stadtteil Zuffenhausen auf. Sie soll im September anlaufen. Allerdings werden nicht alle neu eingestellten Mitarbeiter künftig auch dort eingesetzt. Es wechseln auch Beschäftigte aus anderen Bereichen in die Elektro-Mannschaft, die dann aber ihrerseits ersetzt werden.

In den Handel soll der Taycan Ende des Jahres kommen. Um die immensen Ausgaben für die Elektromobilität wieder hereinzuholen, hat Vorstandschef Oliver Blume dem Autobauer ein „Ergebnisprogramm“ verordnet. Bis 2025 will er damit sechs Milliarden Euro und von da an jedes Jahr zwei Milliarden Euro zusammenbekommen - über Einsparungen, aber auch mit neuen Umsatzquellen. Arbeitsplätze sind bislang aber nicht betroffen. Ihre Zahl wächst weiter - künftig aber langsamer als zuletzt, wie Personalvorstand Andreas Haffner betonte. Derzeit arbeiten knapp 34 000 Menschen bei Porsche.

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Erstellt:
26. Juli 2019, 15:56 Uhr

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