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Zahl der Genossenschaften im Südwesten leicht gesunken

dpa/lsw Stuttgart. Bei der ärztlichen Versorgung, bei Betreuung und Pflege, aber auch bei Mobilität auf dem Land, Bildung und Wohnen setzen die Menschen im Südwesten weiter zunehmend auf Genossenschaften. Die genannten Bereiche auf Ebene der Kommunen sind die Schwerpunkte bei den Neugründungen. Zehn neue Genossenschaften kamen 2018 hinzu, weitere vier seit Jahresbeginn 2019, wie der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband am Montag mitteilte. Mit insgesamt 627 Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften ging die Zahl im Vergleich zu 2017 allerdings weiter zurück - Banken nicht mitgezählt.

Ein Mann und eine Frau begrüßen sich mit Handschlag. Foto: Silas Stein/Archivbild

Ein Mann und eine Frau begrüßen sich mit Handschlag. Foto: Silas Stein/Archivbild

„Genossenschaften können dort eine Lösung sein, wo sich die öffentliche Hand nicht so stark wie eigentlich notwendig engagieren will oder kann“, sagte Verbandspräsident Roman Glaser. Als Beispiel verwies er auf genossenschaftlich geführte Ärztehäuser oder Pflegeeinrichtungen, aber auch auf Projekte zur Fortführung von kleinen und mittleren Unternehmen, für die sich kein einzelner Nachfolger findet.

Während die Umsätze der 320 landwirtschaftlichen Genossenschaften zusammen ganz leicht auf 3,53 Milliarden Euro sanken, legten die der 307 gewerblichen auf 4,89 Milliarden Euro zu.

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Erstellt:
13. Mai 2019, 14:55 Uhr

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