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Zehn Jahre nach dem Mord: Durchsuchungen im Fall Bögerl

dpa/lsw Ellwangen. Fast zehn Jahre nach dem ungeklärten Mord an der Bankiersfrau Maria Bögerl sind mehrere Gebäude in Bayern und Baden-Württemberg durchsucht worden. Eine heiße Spur habe sich allerdings nicht ergeben, sagte ein Sprecher der Staatanwaltschaft Ellwangen am Mittwoch. Es sei niemand verhaftet worden. „Außerdem hat sich der Tatverdacht gegen drei Beschuldigte nicht erhärtet“, wie es weiter hieß. Zuerst hatte die „Südwest Presse“ über die Durchsuchungen berichtet.

Mehrere Streifenwagen der Polizei stehen aufgereiht nebeneinander. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Mehrere Streifenwagen der Polizei stehen aufgereiht nebeneinander. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Ziel der Aktion in der vergangenen Woche waren demnach drei Obkjekte im bayerischen Landkreis Donau-Ries und im Kreis Schwäbisch Hall. Es habe „Durchsuchungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Mordfall Bögerl“ gegeben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. „Die Erfordernis hierfür hatte sich aus der aktuellen Bewertung der Beweislage ergeben.“

Die Behörden wollen den spektakulären Fall nach früheren Angaben erst zu den Akten legen, wenn ein Täter ermittelt wurde oder es „keine Ermittlungsansätze mehr gibt“. Die mit den Ermittlungen beauftragte Sonderkommission „Flagge“ war 2016 eigentlich aufgelöst worden.

Maria Bögerl, die Ehefrau des damaligen Heidenheimer Sparkassenchefs, war am 12. Mai 2010 aus ihrem Haus entführt worden. Anfang Juni 2010 wurde die Leiche der 54-Jährigen gefunden. Bögerls Mann nahm sich später das Leben.

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Erstellt:
29. Januar 2020, 09:57 Uhr

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