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Zeitung: Rund 1500 Corona-Entschädigungs-Anträge eingegangen

dpa/lsw Stuttgart. Bei den Regierungspräsidien im Südwesten sind nach Angaben der „Stuttgarter Nachrichten“ (Montag) bislang rund 1500 Anträge auf Entschädigung bei Verdienstausfällen in der Corona-Krise eingegangen. „Die erwartete Antragswelle zu Beginn blieb bislang aus“, sagte eine Sprecherin des Regierungspräsidiums Stuttgart der Zeitung. In der Landeshauptstadt seien bisher 700 Anträge eingegangen, in Tübingen 200, in Karlsruhe 300 und in Freiburg 270. Die Regierungspräsidien hatten mit insgesamt rund 200 000 Anträgen gerechnet. Sie betonen nach Angaben der Zeitung aber, dass noch weitere Anträge folgen können, die Frist betrage zwölf Monate.

Euro-Münzen auf Euro-Banknoten. Foto: Tobias Hase/dpa/Symbolbild

Euro-Münzen auf Euro-Banknoten. Foto: Tobias Hase/dpa/Symbolbild

Anspruch auf eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz haben beispielsweise Arbeitnehmer, Selbstständige und Freiberufler, die behördlich angeordnet in Quarantäne müssen oder ein Tätigkeitsverbot erhalten. Zudem sind berufstätige Eltern antragsberechtigt, die bei einer Schließung von Kindertagesstätte, -garten oder Schule ihre Kinder betreuen müssen und dadurch einen Verdienstausfall haben.

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Erstellt:
28. Juni 2020, 15:34 Uhr

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