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ZF-Vorstände wollen teilweise auf Gehalt verzichten

dpa/lsw Friedrichshafen. Vorstände und Führungskräfte des Autozulieferers ZF wollen aufgrund der Coronakrise auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten. „Bei ZF sind wir ein Team und alle leisten einen Beitrag, um mit der aktuellen Situation umzugehen und das Unternehmen zu unterstützen“, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Friedrichshafen am Bodensee. Beteiligt seien ZF-Führungskräfte weltweit - in den USA beispielsweise durch unbezahlte Urlaubstage. Wieviel Geld dadurch eingespart werden kann, nannte ZF nicht.

Eine Stele mit einem ZF-Logo steht im ZF-Forum auf dem Rednerpult. Foto: Felix Kästle/dpa/Archivbild

Eine Stele mit einem ZF-Logo steht im ZF-Forum auf dem Rednerpult. Foto: Felix Kästle/dpa/Archivbild

Auch die ZF-Mitarbeiter bringen Urlaub und Gleitzeit mit ein und verzichteten auf einen Teil ihres Gehalts in der Kurzarbeit, sagte der Sprecher weiter. „ZF stockt das Kurzarbeitergeld der Tarifmitarbeiter in Deutschland auf mehr als 80 Prozent der Nettobezüge auf.“ Zuvor hatte die „Wirtschaftswoche“ berichtet.

Der Geschäftsführer des Ulmer Schmierstoff-Unternehmens Liqui Moly will nach eigenen Angaben ebenfalls auf sein Gehalt verzichten. Laut einer Mitteilung schrieb Ernst Prost an seine Mitarbeiter: „Mein eingespartes Gehalt und andere Einsparungen verwenden wir lieber dafür, alle unsere Arbeitsplätze zu erhalten - selbstverständlich auch die unserer Leiharbeitskräfte.“ Er wolle niemanden verlieren oder kündigen und auch keine Kurzarbeit anmelden.

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Erstellt:
1. April 2020, 14:36 Uhr

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