Zoll stellt 54 Kilogramm CBD-Marihuana sicher

dpa/lsw Stuttgart. Bei der Einreise aus der Schweiz nach Baden-Württemberg sind zwei junge Männer dem Zoll mit einer verbotenen Fracht ins Netz gegangen. Die beiden versuchten in getrennten Fahrzeugen am Grenzübergang Weil am Rhein einzureisen, wie das Hauptzollamt Lörrach am Dienstag mitteilte. Sie erklärten den Beamten, keine anmeldepflichtigen Waren mitzuführen, wirkten aber nervös. Im Kofferraum eines Fahrzeugs fanden sich mehrere schwarze Plastiksäcke mit sogenanntem CBD-Marihuana - 54 Kilogramm davon. Im Zuge der Befragung stellte sich heraus, dass die 27- und 26-jährigen Männer gemeinsam unterwegs waren. Sie wurden vorläufig festgenommen. Nach einer Nacht in der Arrestzelle des Zollamts wurden sie dem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

Ein Beamter trägt während seines Dienstes eine Schutzweste mit der Rückenaufschrift "Zoll". Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild

Ein Beamter trägt während seines Dienstes eine Schutzweste mit der Rückenaufschrift "Zoll". Foto: Markus Scholz/dpa/Symbolbild

Bei dem Marihuana handelt es sich um sogenanntes Cannabidiol-Marihuana (CBD), das eigentlich im Gegensatz zum psychoaktiven Tetrahydrocannabinol (THC) nicht berauschend ist. Allerdings lag der THC-Gehalt in dem Fall über dem dem Anteil von 0,2 Prozent - damit fällt es unter das Betäubungsmittelgesetz.

© dpa-infocom, dpa:220118-99-750322/2

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Erstellt:
18. Januar 2022, 09:23 Uhr

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