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Züge in die Schweiz fahren nur noch bis Basel

dpa Berlin. Nach der Einführung von Grenzkontrollen im Kampf gegen das Coronavirus müssen Bahnreisende in die Schweiz mit größeren Einschränkungen rechnen.

Blick auf den Badischen Bahnhof in Basel. Foto: Patrick Seeger/dpa

Blick auf den Badischen Bahnhof in Basel. Foto: Patrick Seeger/dpa

Wie die Deutsche Bahn am Donnerstag mitteilte, enden die Züge im Fernverkehr vorzeitig an der Station Basel Badischer Bahnhof. Dies betrifft die Verbindungen von Berlin nach Interlaken Ost, von Kiel/Hamburg nach Chur sowie von Dortmund nach Basel SBB. Auch der Regionalverkehr ist demnach betroffen.

Zuvor hatte die Bundesregierung Orte festgelegt, an denen ein Grenzübertritt aus der Schweiz sowie aus Österreich, Frankreich, Luxemburg und Dänemark noch möglich sein soll. Alle weiteren Grenzübergänge sollen von diesem Freitag an wegen der Corona-Krise geschlossen bleiben. Auch in jene Länder sind die Verbindungen beeinträchtigt. So entfallen beispielsweise Züge von und nach Paris sowie Nachtzüge der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) nach Zürich, Budapest und Rijeka.

Seit Montag gibt es wegen der Ausbreitung des Coronavirus wieder Grenzkontrollen. Bis auf wenige Ausnahmen dürfen nur noch Deutsche, Ausländer mit Wohnort und Aufenthaltsberechtigung in Deutschland, Berufspendler und Lastwagenfahrer, die wichtige Güter ins Land bringen, einreisen - außerdem EU-Bürger, die auf dem Weg in ihre Heimat Deutschland durchqueren müssen.

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Erstellt:
20. März 2020, 08:39 Uhr

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